Aktuelles/Presseberichte


09.08.2021

Erste Firmen können Anfang 2022 bauen

Die Gemeindevertretung Ebsdorfergrund beschließt 1. Änderung Bebauungsplan „InterKom“

Mit der von der Gemeindevertretung beschlossen Änderung des Bebauungsplanes „InterKom“ hat die Gemeinde eine weitere Voraussetzung für die bedarfsgerechte Erschließung des interkommu-nalen Gewerbegebietes geschaffen. Ein weiteres Verfahren steht kurz vor dem Abschluss. Mit dem derzeit laufenden Baulandumlegungsverfahren werden die zu verkaufen-den Grundstücke so parzelliert, wie es die potentiellen Käufer wünschen. Das spart später Zeit und Geld.

Mit der Änderung des Bebauungsplanes bekommt InterKom eine weitere Erschließungsstraße. Diese erhielt von der Gemeindevertretung in Anlehnung an die vielen Margeriten auf dem nahegelegenen Sichtschutzwall den schönen Namen Margeritenweg. Zurzeit laufen die Erschließungsmaßnahmen durch die Baufirma Herzog so planmäßig, dass voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres mit der Umsetzung der Investitions-pläne der sich ansiedelnden Unternehmen begonnen werden kann.

Für die geplante Tankstelle wurde der Bebauungs-plan ebenfalls geändert, um dort die benötigte Flächengröße zur Verfügung stellen zu können.

Die Gesellschafter der InterKom GmbH, die (Universitäts)Städte Marburg, Staufenberg und die Gemeinde Ebsdorfergrund,  sind zuversichtlich, dass eine 60 - 70 prozentige Vermarktung der Gewerbeflächen noch in diesem Jahr realisiert werden kann. Dann könnte die von den Vertretungskörperschaften verabredete Erweiterung InterKom 3 und 4 zügig vorbereitet werden. Die Vermarktungsquote für InterKom 1 und 2 hatte das Regierungspräsidium auf 60 Prozent festgelegt. 

Alles in allem scheint das mit Fördermitteln von knapp 1,6 Millionen Euro geförderte „Leuchtturmprojekt“ seinem Namen alle Ehre zu machen.

Wir halten sie an dieser Stelle weiter auf dem Laufenden.


08.04.2021

Interkommunales Gewerbegebiet von Marburg, Ebsdorfergrund und Staufenberg steht in den Starlöchern

Verhandlungen mit Firmen laufen derzeit.

Mit einem Ende der Bauphase ist im März 2022 zu rechnen. Noch laufen die Verhandlungen mit den Firmen, die sich auf den Flächen ansiedeln wollen, mit 15 bis 20 Anfragen befasst sich derzeit die für Entwicklung und Vermarktung gegründete „InterKom GmbH“.

Über diese kommen die erhofften Arbeitsplätze, von denen die beiden Städte und die Gemeinde ebenso wie von der Gewerbesteuer einmal profitieren. Ziel sei es, für alle Partner mehr Kapazitäten vor Ort zu erhalten. „Wir bringen Arbeits- und Ausbildungsplätze da hin, wo die Menschen wohnen“, sagt Bürgermeister Andreas Schulz (Ebsdorfergrund). Dadurch entfielen lange Fahrstrecken für die Pendler, „das kommt auch dem Klima zu Gute“.

Die Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg sei ein Zukunftsmodell, ohne dass Kommunen angesichts fehlender Gewerbeflächen nicht mehr weiter wachsen könnten, vielmehr weitere Firmen, die nicht expandieren können, verlieren würden. „Ein größeres Gewerbegebiet an zentraler Stelle mit guter Verkehrsanbindung ist wesentlich effektiver, als wenn eine einzelne Kommune mehrere kleine Gewerbegebiete an verschiedenen Standorten ausweist“, sagt Bürgermeister Peter Gefeller (Staufenberg).

Geplant sind unter anderem eine Tankstelle, verschiedene Handwerksbetriebe, etwa aus der Elektrotechnik oder dem Bau- und Kfz-Gewerbe, zudem eventuell eine Werbefirma oder Event-Gastronomie. So ganz fest steht die Zusammensetzung noch nicht, verschiedene Unternehmen benötigen unterschiedlich große Flächen, die Parzellen entstehen derzeit über das Baulandumlegungsverfahren. Den Vorzug erhalten heimische Firmen aus den drei Kommunen.

Mit den Nachbarn entstehe so vor Ort mehr Raum für bestehende Unternehmen oder neue Start-ups, „man muss regional denken“, lobt Bürgermeister Wieland Stötzel (Marburg). Die Lahnstadt verfüge zwar als größter Partner auch über mehr Gewerbeflächen, die Nachfrage sei aber hoch und Betriebe stießen räumlich zunehmend an Grenzen.

Fast 2 000 Meter Kanal sollen entstehen

Seit Jahren laufen die Planungen für das rund 8,5 Millionen Euro schwere Großprojekt, 2019 kam grünes Licht aus den drei Parlamenten, im letzten Jahr der Förderbescheid des Landes Hessen in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Der Zuschuss fließt in die Finanzierung, die sich Marburg und Staufenberg zu je 25 Prozent sowie Ebsdorfergrund als Standortgemeinde zu 50 Prozent teilen. Dafür erhält die Gemeinde später 55 Prozent der Gewerbesteuereinnahmen.

Die Erschließung schlage mit 3,5 Millionen Euro zu Buche und kann demnächst starten. Der erste Teil dürfte in diesem Jahr fertig werden, die Arbeiten für „Interkom II“ dann in 2022. Für beide Gebiete soll rund 5 500 Quadratmeter Oberboden abgetragen, zudem knapp 9 000 Meter Kabel und Leerrohre verlegt werden. Auch Straßenbau und Abwasser nehme einen guten Teil der Pläne ein – fast 2 000 Meter Kanal für Schmutz- und Regenwasser sollen entstehen, erklärte Ingenieur Dr. Walter Grohmann.

Die Versiegelung der Flächen führt zu deutlich mehr Abwasser, das gebremst werden muss – dafür sorgen sollen zwei Rückhaltebecken, die das Wasser nach und nach abfließen lassen. Eine Sedimentationsanlage sorgt über ein Filtersystem für die Reinigung.


Berichterstattung Gießener Allgemeine:  

https://www.giessener-allgemeine.de/kreis-giessen/staufenberg-ort848779/erschliessung-bis-fruehjahr-2022-90356284.html



22.12.2020

Bekanntmachung der Ausschreibung der Erschließung des Interkom-Gebietes hier einsehen


11. Dez.2020

Gemeinsam geht es besser“

1,5 Millionen Euro Förderung für Leuchtturmprojekt der Kommunen Ebsdorfergrund, Marburg und Staufenberg: InterKom 

Eine gute Nachricht für gleich drei glückliche und stolze Bürgermeister aus der Region:







v.li. Bürgermeister Peter Gefeller, Bürgermeister Andreas Schulz und Oberbürgermeister  Dr.Thomas Spies

Das Land Hessen unterstützt das gemeinsame Projekt der Kommunen Ebsdorfergrund, Marburg und Staufenberg mit 1,5 Mio .Euro. 

Zurzeit werden die Ausschreibungen vorbereitet und Gespräche mit potentiellen Betrieben finden statt. Die Erschließungsarbeiten werden im ersten Halbjahr 2021 beginnen.

„Die Nachfrage ist gut,“ erläutert Bürgermeister Andreas Schulz aus dem Ebsdorfergrund. Für 75% der Flächen des 8 Hektar großen Gewerbegebietes Interkom I und II vor den Toren von Heskem-Mölln gebe es mittlerweile Anfragen von weit über 20 Unternehmen, die Hälfte davon aus dem Ebsdorfergrund. 

Große Herausforderung, aber schon jetzt ein Erfolgsmodell

Dass drei Kommunen aus zwei Landkreisen ein gemeinsames Gewerbegebiet auf den Weg bringen, ist hessenweit einmalig, aber „schon jetzt ein Erfolgsmodell,“ so der Oberbürgermeister der Stadt Marburg, Dr. Thomas Spies, der das Projekt als Lehrbeispiel für die Zukunft und damit weitere interkommunale Gewerbegebiete sieht.

Ein interkommunales Gewerbegebiet umzusetzen, sei eine große Herausforderung. „Es ist schwierig, aber klug,“ so Thomas Spies.

Denn ein großes Gewerbegebiet an zentraler Stelle mit guter Verkehrsanbindung sei wesentlich effektiver als wenn eine einzelne Kommune mehrere kleine Gewerbegebiete an verschiedenen Standorten ausweist.

„Zwar sind für eine Universitätsstadt wie Marburg ein Viertel des acht Hektar großen Gewerbegebietes überschaubar, aber in Marburg sind alle Gewerbeflächen für den Pharmastandort reserviert. Da gehen wir auch nicht dran,“ so der Oberbürgermeister.

Trotzdem gebe es natürlich Bedarf an Gewerbeflächen für kleine und mittelständische Unternehmen aus Marburg, die durch Interkom in der Region bzw. im Landkreis bleiben können.

Ähnlich geht es auch der Stadt Staufenberg, die selbst keine Gewerbeflächen mehr anbieten kann. „Deshalb sind wir froh, bei diesem Leuchtturmprojekt dabei zu sein,“ so Bürgermeister Peter Gefeller, der die gemeinsame Zusammenarbeit lobte und sich das für den Gießener Raum auch wünschen würde. 

8,5 Mio. Euro Projekt

Vergangene Woche wurde das 8,5 Mio. Euro Projekt mit einem Zuschuss des Landes Hessen von 1,5 Mio. Euro belohnt.  

 „Dieser Zuschuss hilft die Eigenkosten finanzierbar zu machen,“ erklärt Bürgermeister Andreas Schulz. Diese liegen schätzungsweise bei 2 Mio. Euro, wovon die Gemeinde Ebsdorfergrund als Standortgeber 50% übernimmt und die Städte Marburg und Staufenberg jeweils 25%.

Eine weitere Förderung gab es in der Vergangenheit bereits vom Innenministerium in Höhe 75.000 Euro aus dem Programm Interkommunale Zusammenarbeit.

„Die Differenz zu den 8,5 Mio. Euro soll durch den Abverkauf der Grundstücke auf dem 8 Hektar großen Gewerbegebiet wieder reingeholt werden,“ so Andreas Schulz. 

Erhalt von Arbeitsplätzen und Unternehmen in der Region; zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen

Dass der Einsatz und die Investitionen sich lohnen, da sind sich alle drei Bürgermeister sicher, denn Interkom I und II sorgen für den Erhalt von Unternehmen, die sonst abgewandert wären, und damit für Arbeitsplätze vor Ort und in der Region.

„Das erhöht natürlich auch die Attraktivität der Standortkommune,“ meint Bürgermeister Andreas Schulz.

Außerdem bringt das Ganze natürlich auch zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen in die Kassen der Kommunen. 55% der Einnahmen entfallen später auf die Gemeinde Ebsdorfergrund, die die Vorarbeiten und Verwaltungsabläufe übernommen hat;

Marburg und Staufenberg generieren jeweils 22,5% Gewerbesteuereinnahmen. 

„Zusammen besser als alleine“

„Zusammen geht es besser als allein,“ – auch hier sind sich die drei Bürgermeister einig, denn durch die Zusammenarbeit konnte jede der drei Kommunen ihre Stärken einbringen.

Während Staufenberg als Initiator bei der Fördermittelbeantragung fungierte, unterstützte die Stadt Marburg u.a. beim Vergaberecht und die Ebsdorfergrund hat sich bei der Bauleitplanung  eingebracht.

„Überregionale Zusammenarbeit ist die Zukunft,“ meint Peter Gefeller. Denn es gelte Arbeitsplätze dort zu schaffen, wo Menschen wohnen.  

InterKom kann erweitert werden

Schon jetzt wird das Gelände am Ortsrand von Heskem-Mölln für einen EDEKA Markt und eine Sparkasse erschlossen, beide sollen im November 2021 eröffnen. Der Bau der Tankstelle könnte im 2. Halbjahr umgesetzt werden.

In den nächsten Jahren könnte das Gewerbegebiet um weitere acht Hektar – Interkom III und IV erweitert werden, „aber jetzt bringen wir erstmal dieses Projekt zu Ende,“ so Bürgermeister Andreas Schulz abschließend.

Die vollerschlossenen Quadratmeter kosten 60 bis 65 Euro. Interessenten melden sich bei dem Geschäftsführer der Interkom GmbH, Norbert Mai


April 2020

Interkom: 75.000 Euro Fördermittel für Entwicklung und Vermarktung des Leuchtturmprojektes


Wenige Tage vor Ostern erreichte die Gemeinde ein weiterer Bewilligungsbescheid über 75.000 Euro.

Das Leuchtturmprojekt des Interkommunalen Gewerbegebietes (InterKom) in Ebsdorfergrund erhält für die Entwicklung und Vermarktung 75.000 Euro Unterstützung durch die Hessische Landesregierung.

Bürgermeister Andreas Schulz rechnet für die Erschließung mit weiteren 1,5 Millionen Euro Förderung.

„Wir handeln hier schon für die Zeit nach der Coronakrise“, sagt Bürgermeister Andreas Schulz.

3 Kommunen arbeiten Landkreisübergreifend zusammen. Das ist bislang einmalig in Hessen. Auch deshalb schaut man ganz besonders aufmerksam in den Ebsdorfergrund.

Wohnortnahe Arbeits- und Ausbildungsplätze, kommunale Einnahmen und nicht 

zuletzt die Entwicklung eines GrundZentrums haben Andreas Schulz angetrieben das Großprojekt in seiner Kommune an den Start zu bringen.

 

23. Dezember 2019

Interkommunales Gewerbegebiet in Heskem-Mölln

Ebsdorfergrund, Marburg und Staufenberg geben Startschuss für InterKom

Marburg. Acht Hektar Gewerbeflächen entstehen in den nächsten Monaten in Heskem-Mölln in der Gemeinde Ebsdorfergrund. Das interkommunale Gewerbegebiet „InterKom“ wird in Zusammenarbeit der Gemeinde Ebsdorfergrund mit der Universitätsstadt Marburg und der Stadt Staufenberg entwickelt. Die ersten Unternehmen sollen sich bis Ende 2020 dort ansiedeln können. 

„Drei Kommunen aus zwei Landkreisen entwickeln gemeinsam ein interkommunales Gewerbegebiet. Das ist hessenweit einmalig“, sagen Ebsdorfergrunds Bürgermeister Andreas Schulz, Marburgs Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies und Staufenbergs Bürgermeister Peter Gefeller bei der Vorstellung von „InterKom“, das nun konkret in die Umsetzung geht. „Wir gehen das Projekt zusammen an, weil ein attraktiveres Angebot entsteht, wenn wir zusammenarbeiten und unsere jeweiligen Stärken einbringen." 

Im ersten Schritt entwickeln die drei Projektpartner dort acht Hektar Gewerbefläche in InterKom I und II.

Perspektivisch kann das Gebiet auch um InterKom III und IV ergänzt werden. Die Stärken: „Alle drei Partner sprechen unterschiedliche Zielgruppen an. So wird ein gut durchmischtes, attraktives Gewerbegebiet entstehen“, erklärt Andreas Schulz. So kommen etwa über Marburg – durch seine Größe und Funktion als Oberzentrum und den Standort der Philipps-Universität – Anfragen nach Gewerbeflächen, der Ebsdorfergrund spricht Unternehmen in der eigenen Kommune an, und Staufenberg kann im Raum Gießen für eine Ansiedlung im Ebsdorfergrund werben. 

„Die Stadt Marburg als starker und attraktiver Wirtschaftsstandort entwickelt sich beständig weiter und dehnt die Gewerbeflächen und die interkommunale Zusammenarbeit aus. Um unseren ansässigen Unternehmen und auch Interessenten für Neuansiedelungen adäquate Flächen anbieten zu können, wollen wir neben eigenen Gewerbeflächen auch dieses gemeinsame Gewerbegebiet entwickeln“, erklärt Marburgs Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies. „Das, InterKom‘ mit Ebsdorfergrund und Staufenberg ist für uns ein Pilotprojekt.“ 

„Das gemeinsame Projekt ist zukunftssichernd und zukunftsweisend“, sagt Staufenbergs Bürgermeister Peter Gefeller. „Es bringt den Menschen Arbeitsplätze in der Region, den beteiligten Kommunen Gewerbesteuereinnahmen und es ist ökologisch und für die Lebensqualität der Menschen sinnvoll, Gewerbe an klug ausgewählten Standorten zu bündeln – statt drei separater Gewerbegebiete jeweils alleine zu planen.“ Der Standort: InterKom ist direkt an der neuen Ortsumgehung von Heskem-Mölln gelegen und wird komplett über die Ortsumgehung erschlossen – es fällt also kein zusätzlicher Verkehr für den Ortsteil an.

Die Finanzierung und der Zeitplan:

Weil die Zusammenarbeit einmalig ist und Vorbildcharakter für weitere interkommunale Gewerbegebiete in Hessen haben kann, gab es für „InterKom“ 75.000 Euro Förderung aus dem IKZ (Interkommunale Zusammenarbeit) des Hessischen Innenministeriums. Damit haben die drei beteiligten Kommunen die Kosten für die Planung und Koordinierung von InterKom und der zugehörigen Rahmenbedingungen finanziert. Dazu gehört die Gründung der InterKom GmbH. Am 6. November 2019 haben Ebsdorfergrund, Marburg und Staufenberg die Gesellschaft gegründet, die die Entwicklung, Erschließung und Vermarktung des Gewerbegebiets in Heskem-Mölln unter der Geschäftsführung von Norbert Mai übernimmt. Am 20. Dezember haben die Gesellschafter nun einen städtebaulichen Vertrag mit der InterKom GmbH sowie eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung geschlossen. Der regelt die Aufgaben der Gesellschaft, an der Ebsdorfergrund mit 50 Prozent und Marburg und Staufenberg mit jeweils 25 Prozent beteiligt sind. Zusätzlich rechnen die Projektpartner mit einem Zuschuss des Landes Hessen in Höhe von 1,5 bis 2 Millionen Euro für das „Leuchtturmprojekt“. 

Geplant ist, dass die Gemeindevertretung der Gemeinde Ebsdorfergrund am 30. März den Satzungsbeschluss für die Bauleitplanung fasst - und damit den Weg frei macht für den Start der Erschließungsarbeiten im Frühsommer. Zeitgleich soll dann auch der Verkauf der Grundstücke beginnen. Zum Ende des Jahres 2020 sollen sich dann bereits die ersten Unternehmen ansiedeln können. „Wir haben bereits 36 Anfragen“, erklärt Andreas Schulz. Anfragen gebe es nicht nur aus den drei beteiligten Kommunen, sondern auch aus der ganzen Region und darüber hinaus. Vorgesehen ist bereits die Ansiedlung einer Tankstelle. Interessenten können sich an Geschäftsführer Norbert Mai (norbert.mai@jundp-gruppe.de) wenden. „Wir wollen zunächst die Bedarfe aus unseren drei Kommunen decken – darüber hinaus aber regional und überregional eine gute Adresse für Neuansiedlungen von Unternehmen sein“, so Mai.

Die Umsetzung kann nun so schnell erfolgen, weil InterKom bereits intern seit rund drei Jahren intensiv vorbereitet und geplant wurde. Die Gemeinde Ebsdorfergrund hat sich bereits in den Besitz der benötigten Grundstücke gebracht, die Erschließungsplanung ist abgeschlossen, die Bauleitplanung steht kurz vor dem Abschluss, die nötigen Verträge der beteiligten Projektpartner sind nun geschlossen.


Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (vorne, v.l.), Bürgermeister Andreas Schulz, Bürgermeister Peter Gefeller, sowie Bürgermeister Wieland Stötzel (hinten, v.l.), Elisabeth Newton und Bianka de Waal-Schneider unterzeichnen die Verträge zur Gründung der InterKom GmbH. (Foto: Patricia Grähling, Stadt Marburg)


 


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08.03.2019

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